Lange haben wir den Verlauf der Pandemie verfolgt. Lange haben wir gehofft und lange gebangt, ob wir das Anwendertreffen wie geplant durchführen können. Am Ende war spätestens mit der Absage durch das Hotel klar, dass es keine Chance auf ein „normales“ Anwendertreffen geben kann. Wie nun weiter? Im entsprechenden Gremium haben wir uns relativ schnell dafür entschieden, an der Veranstaltung festzuhalten. Und im Nachhinein war das für uns auch die richtige Entscheidung!
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Mit insgesamt 45 Konferenzteilnehmern, die sich mit 29 auf den ersten und 16 Personen auf den zweiten Tag verteilten, können wir eine sehr positive Bilanz für die Veranstaltung ziehen. „Für einen ersten Versuch sind wir sehr zufrieden mit dem Ablauf“, resümiert Björn Keding das Event. Wir haben uns mit der digitalen Umsetzung mit der Software Zoom auf auch für uns neues Terrain gewagt. Mit der Aufteilung der Kollegen auf die Standorte Potsdam und Berlin, sowie der Bereitstellung einer jeweils zweiten, autarken Datenleitung wurde sichergestellt, dass einer der Gastgeber in den Konferenzen immer verfügbar gewesen wäre. Die Büros in Potsdam wurden kurzerhand umgeräumt, sodass die Umgebung den aktuellen Hygienestandards entsprach. Im Eiltempo wurde eine Webseite erstellt, die alle begleitenden Informationen zur Veranstaltung lieferte. Erstmals konnten die Teilnehmer somit schon vor den Workshops auf die Handouts zugreifen. Ein weiteres Novum, diesmal konnte man an allen Workshops teilnehmen, was sonst aufgrund der parallel laufenden Vorträge nicht möglich war. Die gewohnten „Namensschilder“ wurden in digitaler Form erstellt, was der Videokonferenz optisch den letzten Feinschliff verlieh.

Vorbereitung der zwischenzeitlich verweiste Büros in Potsdam

Webseite für das Anwendertreffen – es kann losgehen!

Referenten mit Branchen-Know-How

Inhaltlich wurde den Teilnehmern einiges geboten. Statt der bekannten Vorträge durch Kunden waren dieses Jahr drei Vorträge von externen Referenten zu sehen und zu hören. Damit wurde ein Wunsch aus den letzten Anwendertreffen aufgegriffen und „ein Blick über den Tellerrand geworfen“.

Dabei sprach Steven Zielke, Geschäftsführer der MobilApp GmbH, darüber, wie man in Zeiten mit stark eingeschränktem, direktem Kundenkontakt über einen leicht handhabbaren, digitalen Weg den Kunden doch sehen und hören kann.

Berater und Coach Thilo Klemm zeigte an vier Beispielen, wie man vom Anspruch einer neuen Anforderung im Geschäftsalltag (z.B. Löschroutinen) über eine strukturierte Herangehensweise zur Umsetzung in CATCH gelangen kann.

Welchen Einfluss die Pandemie auf die Suchanfragen bei Google nach zum Beispiel dem Wort „Gebrauchtwagen“ hat, erläuterte Stefan Lüttich von AutoUncle Aps. Für die Händler entstand so ein transparentes Bild über das Kaufverhalten während der letzten Monate und mögliche Anfrageentwicklungen in den kommenden Wochen.

Die Zusammenfassung der Neuentwicklungen des letzten Jahres in CATCH und der Ausblick auf weitere Neuerungen durch Björn Keding und Oliver Heinke, rundet den ersten Teil des Tages ab.

Dr. Steven Zielke – mobilApp GmbH

Thilo Klemm

Thilo Klemm – Berater, Trainer, Coach

Stefan Lüttich – AutoUncle Aps

Teilnehmende Unternehmen

Auf das obligatorische Gruppenfoto wollten wir nicht verzichten!

Oliver Heinke – der Leadmanagement-Spezialist bei der Vorbereitung einer seiner Workshops

Katrin Göpel – wie gewohnt hält sie alle Fäden rund um die Organisation fest im Griff

Workshops mit Praxisbezug

Wer dann noch keinen „digital overflow“ hatte, konnte pro Tag sechs digitalen Workshops folgen, die durch die erfahrenen Berater der Prof4Net durchgeführt wurden. Dabei erstreckten sich die Themen von der detaillierten Erklärung zu Modulen und ihrer Handhabung, über Strategievorschläge zu CRM-Anwendungsfeldern, bis hin zu praxisorientierten Anwendungsbeispielen von CATCH.

Das Feedback zur Veranstaltung fiel durchweg positiv aus, wobei aber auch Verbesserungsvorschläge angebracht wurden. Im Tenor waren alle Teilnehmer sehr glücklich, dass dieses „Treffen“ trotz aller Umstände stattgefunden hat, jedoch auf keinen Fall ein echtes, persönliches Treffen ersetzen kann. Inhaltlich führte die Auswahl der Themen ebenfalls zu zufriedenen Gesichtern. Kritisch wurde die Dauer der Veranstaltung wahrgenommen, da es schwierig sei, die Konzentration über so lange Zeit aufrecht zu halten. Auch dass man durch die Dezentralität häufig räumlich nicht vom Arbeitsplatz getrennt ist, führte zu Aufmerksamkeitseinbußen. Der Austausch zwischen den einzelnen Vorträgen und Workshops fehlte aber allen Teilnehmern, auch wenn richtigerweise ins Feld geführt wurde, dass im Gegenzug dafür der Aufwand der An- und Abreise entfällt.

Wie gewohnt nehmen wir das Gute und das vorhandene Potential mit in die Nachbesprechungen, um unsere Veranstaltungen weiter zu verbessern. Denn es gilt: „Nach dem Anwendertreffen ist vor dem Anwendertreffen!“ So richten wir unseren Blick auf den September und unser erstes markenoffenes Anwendertreffen. Wieder neues Terrain…

Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!

Markenoffenes AWT 2020

Das Team zum Event – wir sagen Danke!

Sebastian Niedack
Sebastian NiedackConsultant und Support
Oliver Heinke
Oliver HeinkeConsultant und Projektmanager
Key-Accounter VW AG Marken
Katrin Göpel
Katrin GöpelQuality Manager und Key-Accounter
Key-Accounter Kroatien/ Human Resource/ Eventmanagement
Björn Keding
Björn KedingGeschäftsführer
Leiter Strategie und Marketing
Bernd Mrowietz
Bernd MrowietzSenior Consultant und Projektmanager
Key-Accounter VW AG Marken